Berufskleidung / Arbeitskleidung Schutzkleidung Kleidung für Allergiker Sicherheitsschuhe


Kleidung für Allergiker

Kleidung für Allergiker, Neurodermitiker und Menschen mit Neigungen zu Hautreizungen sollte insbesondere bei der Unterwäsche nur aus reiner, unbehandelter Baumwolle oder Seide bestehen.

Wolle kann allergieauslösend sein und die Haut reizen. Kunstfasern, die nicht atmungsaktiv sind, erzeugen ein feuchtwarmes Klima auf der Haut, das den Juckreiz verstärken kann.

Wichtig ist nicht nur die Auswahl der Materialien, sondern auch, dass sie keine chemische Ausrüstung haben, nicht mit ungesunden, hautreizenden Färbemitteln behandelt wurden oder Imprägnierungsmittel und Pestizidrückstände aufweisen. Wenn man unbehandelte Ware erwerben möchte, muss man auf die Etikettierung achten, auf der es bspw. "kontrolliert biologische Anbauqualität" heißt.

Auch bei Einmal- Handschuhen, die zur Arbeitskleidung gehören, findet man Hinweise, ob sie frei von allergenen Stoffen sind. Es gibt Anbieter, die nebst normaler Schutzkleidung, Sicherheitskleidung und Sicherheitsschuhen, spezielle Berufskleidung für Allergiker anbieten, wobei die Unterschiede zu "normaler" Arbeitskleidung oft nicht erkennbar sind.

Im privaten Bereich hat der Allergiker natürlich alle Möglichkeiten durch geeignete Staubsauger, Matratzen, Bettwäsche, Teppichböden, Waschmittel etc. seine Umgebung so allergenarm wie möglich zu halten. Im Arbeitsleben hingegen reicht es oft nicht aus, nur Arbeits- Kleidung für Allergiker zu verwenden, vielmehr muss die gesamte Arbeitsumgebung umgestaltet werden, am besten in Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt.
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